Berg Treffpunkt

31. Mai 2010

Heute 16:00 Uhr bei den Pferden. Danach sind wir am Handy erreichbar.

Gleich gehts los…

29. Mai 2010

Wir haben gerade in Sydney eingecheckt, um 6 Uhr geht es los. Heute wird es wohl der laengste Tag unseres Lebens, denn wir kommen heute um 21 Uhr in Muenchen wieder an. Wir benoetigen allerdings 23 h zwischen Start und Landung. Das Entertainmentsystem wird uns hoffentlich weitgehend beschaeftigen, sodass wir nicht zu viel schlafen und morgen gut aus den Federn kommen. Ausserdem gibt es bestimmt wieder lecker und viel zu essen.

Wir freuen uns auf morgen,

Ina und Andre

Australien

24. Mai 2010

Hallo zusammen,

uns geht es gut. Wir sind auf dem Weg nach Sydney mit unserer Luxuskarre inkl. Kuehlschrank und DVD-Player. Super Straende, leider regnet es hin und wieder. Koalas, Wombats und Kaengurus haben wir auch schon gesehen.
Wir freuen uns auf einen Bergtag am 31. Mai mit euch allen um unseren Jetlag zu bekaempfen und euch alle wiederzusehen. Ruft uns einfach an diesem Tag an, wenn ihr mitkommen wollt.

Viele Gruesse,
Ina und Andre

Unity

15. Mai 2010

Gestern mussten wir unseren Camper “Unity” nach 66 Tagen abgeben. Es war ein Toyota Regius Ace, Baujahr 2001, wenige, aber ausreichend PS. Der Camper hatte einige kleine Macken, so lies sich zum Beispiel ab und an der Rückwärtsgang nicht einlegen oder der rechte Ausenspiegel gab regelmäßig dem Fahrtwind nach. Ansonsten hat uns Unity aber tadellos über 8000 km neuseeländischer Straßen getragen und war währenddessen unser zu Hause in Neuseeland. Das Gefühl nach der Abgabe war dementsprechen komisch und wir wundern uns wie schnell die 66 Tage vergangen sind. Wir sind gespannt auf unseren Camper in Australien, mit dem wir dort 10 Tage unterwegs sein werden. Davon können wir euch dann aber erst nach unserer Rückkehr berichten.

Viele Grüße,
Ina und Andre

Abschied aus Neuseeland

15. Mai 2010

Nachdem wir unseren Camper gestern früh abgegeben hatten, haben wir den verbleibenden Tag damit verbracht noch ein wenig durch die Innenstadt von Christchurch zu schlendern. Außerdem konnten wir noch ein bisschen von Neuseelands Luft und Sonne im Botanischen Garten und im Hagley Park genießen. Wir hatten auch endlich Zeit ein paar Geocaches zu heben, so dass wir nun vier gefundene Caches in Neuseeland auf unserem Konto haben. Abends haben wir dann noch mal lecker japanisch gegessen und haben anschließend unsere letzte Nacht in Neuseeland hinter schwedischen Gardinen verbracht. Wir haben aber keine Bedenken hier wieder rauszukommen, so hat uns der nette “Wärter” an der Rezeption des ehemaligen Gefängnises schon ein Fluchtfahrzeug Richtung Flughafen gebucht. Das Gefängnis wurde noch bis 1999 für seinen eigentlichen Zweck genutzt. Mittlererwile wurde es jedoch umgebaut und renoviert und ist nun zu einer wirklich hübschen und sehr sauberen Unterkunft mutiert. Wir werden nun dem Canterbury Museum noch einen kleinen Besuch abstatten. Und heute Nachmittag geht dann unser Flug nach Brisbane. Das Ziel unserer Tour in Australien wird dann Sydney sein, von wo aus es dann schließlich wieder zurück nach Deutschland geht. Wir sind schon sehr gespannt, ob wir wirklich wie geplant in München landen oder ob uns das Ascheroulette an irgend einem anderen Flughafen Europas stranden lassen wird. Läuft alles wie geplant, dann sind wir rechtzeitig wieder da um am letzten Bergtag mit euch gemeinsam den Jetlag zu bekämpfen. Bis dahin wird es vermutlich auch keine Blogeinträge mehr geben.

Bis zum Berg, wir zählen auf eure Unterstützung,
Ina und Andre

40:22

14. Mai 2010

Um zu sehen wie die Kiwis (Neuseeländer) wirklich ticken haben wir uns gestern das Rugbyspiel Crusaders vs. Brumbies im AMI Stadium angeschaut. Sehr lustig, erwachsene Männer raufen auf grüner Wiese wegen einem deformierten Ball :-) Die Crusaders aus Christchurch haben natürlich gewonnen. Alleine schon wegen dem amüsanten Vorprogramm haben sich die Karten gelohnt Das Highlight war eine Art Spielzug mit schicken traditionellen englischen Klamotten, die fleißig musiziert haben und dabei eine Mischung aus Marschieren und Balett aufgeführt haben. Unglaublich. Man stelle sich englische Mannsbilder vor, die umherhopsen und so tun als wären sie ein Vögelchen. Auch während des Spiels, dessen Regeln wir immer noch nicht ganz verstanden haben, war ordentlich Show geboten. Wurden Punkte durch die Crusaders erzielt, haben Fackeln um das Spielfeld aufgeflammt. Die Fans der Crusaders gelten als die lautesten und einseitigsten Rugbyfans in Neuseeland, deshalb hatten wir uns auf ordentlich Action eingestellt. Naja, deutsche Fußballfans sind definitiv euphorischer und schaffen immerhin vollständige Laolawellen. Die Kiwis sind da eindeutig zurückhaltender auch wenn sie abends (scheinbar täglich) zu echten Partytieren mutieren. Sie sitzen durchaus schon mal aufgeschneggt um 16 Uhr bei einem Bierchen/Wein im Pub. Der Umgang mit Alkohol ist hier ziemlich schizophren, denn im Supermarkt machen sie einen Riesenaufstand beim Ausweis kontrollieren (If you look under 25..).

Let’s go Crusaders, let’s go!
Andre und Ina

Von der Westküste an die Ostküste

07. Mai 2010

Wir mal wieder. Von den
Gletschern sind wir weiter in Richtung Süden nach Wanaka gefahren. Unsere 1. Mai-Wanderung hat uns zu Diamond Lake und auf Rocky Mountain geführt, von dessen Gipfel wir eine fabelhafte Aussicht auf Mt. Aspiring und Lake Wanaka genießen konnten. Weiter ging es in die Adrenalin-Hauptstadt Queenstown. Nein, wir waren nicht Bungee springen und haben auch sonst keinen lebensgefährlichen Blödsinn mitgemacht. Wir haben uns lieber bei wahnsinnig guten Burgern bei Fergburger gestärkt und den Queenstown Hill Walk gemacht (wieder super Aussicht). Mit der festen Überzeugung, dass wir zum Milford Sound fahren werden, haben wir uns nach Te Anau aufgemacht. Dort haben wir dann festgestellt, dass wir den Doubtful Sound (viel größerer Fjord, nicht mit dem Auto erreichbar) dank Nebensaison zu einem erschwinglichen Preis erkunden können. Dazu geht es per Boot erst einmal über einen großen, verwundenen See, dann mit einem kleinen Bus über eine Passstraße inkl. der steilsten Landstraße in NZ (natürlich unbefestigt) und schließlich mit einem weiteren Schiff für 3h auf den Fjord und dann das ganze zurück. Ein wirklich beeindruckender Ausflug. Auf der Southern Scenic Route haben wir den Süden der Südinsel erkundet. In den Catlins haben wir neben Robben auch Seelöwen und einen putzigen Pinguin gesehen sowie ganz viel schöne Landschaft. Nach einem einstündigen Aufenthalt im modisch total ausgeflippten Dunedin sind wir auf die Otago Peninsula geflohen. Dort haben wir eine schöne Wanderung unternommen: viel Grün, viele Schafe und tolle Küste. Heute sind wir in Moeraki angekommen und haben auch schon die Boulder (große Steinkugeln am Strand ) angeschaut. Morgen machen wir uns dann auf Richtung Mt. Cook. Soweit zu unserer Reiseroute.
Uns geht es super, seit der Wanderung am Abel Tasman sind wir total entspannt. Seit ein paar Tagen fühlt es sich für uns schon wie das Ende unserer Reise an, zumindest für Neuseeland stimmt das auch, denn wir nähern uns immer mehr unserem Ziel Christchurch und unsere Speisekarte trägt mal wieder den Titel “alles-was-weg-muss”. Wir freuen uns aber noch sehr auf die letzte Woche hier und natürlich auf Australien, die anstehende Weiterreise dorthin fühlt sich wie eine neue Reise an (Wie kriegen wir unser ganzes Gepäck unter? Was dürfen wir einführen?…). Wir freuen uns aber auch schon auf unser Zuhause, ein Gefühl, dass wir in noch keinem Urlaub hatten, obwohl es hier sehr schön ist und die Reise noch lange so weiter gehen könnte. Über eines sind wir ganz froh: dass der Unibürokratie-Wahnsinn uns nur so am Rande berührt aber köstlich amüsiert.

Viele Grüße,
Ina und Andre

West Coast

29. April 2010

Nach unseren Tagen im Abel Tasman Nationalpark sind wir nun mittlerweile an der West Coast und den Southern Alps angelangt. Davor haben eir jedoch noch einen kurzen Abstecher in den Norden der Insel unternommen. Dort konnten wir im
Paddle Crab Cafe die gleichnamigen Meerestiere genießen und hatten dabei einen wunderbaren Blick auf den Farewell Spit, einer kilometerlangen Sanddüne die sich ins Meer verläuft.
Hier an der West Coast haben wir nun zum ersten mal seit Beginn unserer Reise richtig schönes Wetter. Es schüttet fast ununterbrochen. Das scheint hier aber ganz normal zu sein. Immerhin ist es Neuseelands regenreichste Region. Abgesehen vom schlechten Wetter konnten wir jedoch spektakuläre Küstenabschnitte erblicken und dem tobenden Meer beim Spielen zuschauen. Auch die Gletscher konnten wir besuchen, am eindrucksvollsten sind hier die Wassermassen, die hier im Moment von den Bergen stürzen und sich zu reißenden Strömen vereinen. Verblüffent ist auch die benachbarte Vegetation: Regenwald. Wir sind schon gespannt wann es wieder etwas trockener wird

Abel Tasman Coast Track

25. April 2010

Gestern sind wir von unserer traumhaften Wanderung zurückgekehrt. Die Landschaft ist wirklich toll: Super Ausblicke, schöne Wälder und paradiesische Strände. Zudem haben wir ziemlich wenige Leute gesehen. Auch die Tierwelt war spannend, denn wir haben süße Seehunde und einen “kleinen” Rochen gesehen. Das Alles konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 20°C tags und 10°C abends genießen. Somit waren auch die vier Nächte im Zelt bei Meeresrauschen und Sternenhimmel sehr erholsam. Unsere Route führte uns von Marahau zum Separation Point und anschließend wieder ein Stück zurück nach Totaranui, von wo aus wir mit dem Aqua Taxi zurück zu unserem Camper gedüßt sind.
Viele Grüße,
Andre und Ina

Wir sind dann mal fernab der Zivilisation

19. April 2010

Hallo zusammen,
heute starten wir den Abel Tasman Coast Track. Wir werden bis Samstag mit Rucksaecken und unserem neuerstandenen Zelt unterwegs sein. Es gibt also fruehestens Samstag wieder was neues, bis dahin haben wir keinen Kontakt zur Aussenwelt. Wen es interessiert wo wir stecken: www.doc.govt.nz
Viele Gruesse,
Andre und Ina